Mein neues Leben als Arschloch

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Vorab gleich mal eins….

JA ich empfinde die (völlig veraltete) STVO im Alltag maximal als Richtwert.

Dennoch galt für mich bis vor einige Monaten ein gewisser „Kodex“, eine Stimme aus dem Hintergrund, welche mir gewisse Sachen tunlichst untersagte. Allen voran, dass man sich bei Kreuzungen, Abbiegespuren und sonstigem Nadelöhr nicht vordrängt, sondern hinten anstellt.

Zu oft allerdings musste ich beobachten wie sich so mancher popogefickter Strumpfhosenträger einfach mal so an allen vorbei fährt und sich vorne reinzwickt. Und jedes mal dachte ich mir „Hahaha, den losst jetzt fix kana eine“. Aber jedes mal wurde ich eines Besseren belehrt.
Es findet sich nämlich immer wer, der solche Patienten entweder vorsätzlich rein lässt, oder durch seinen Facebook newsfeed einfach zu sehr abgelenkt ist um da noch die Lücke zuzumachen.

Jedes mal hat mich der daraus resultierende halberte Zornherzkasperl wertvolle Lebenszeit gekostet. Doch damit ist nun Schluss.
Auf die Idee gebracht hat mich eigentlich dem Spanni sei Oide, obwohl das eigentlich so gar nicht ihrem Charakter entspricht. Sie berichtete ganz gelassen, dass ihre Wege ins Büro jetzt viiiel entspannter seien, seit sie sich um solche Sachen nix mehr scheißt.
Da dachte ich mir, wenn das sogar die Christina macht, stehe ich – als STVO Outlaw der Partie- ja eigentlich quasi schon unter Zugzwang.

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